Teemaß.
Das Teemaß bringt Genauigkeit in die Teezubereitung. Denn die richtige Teemenge entscheidet über Geschmack, Aroma und sogar die Gesundheitswirkung des Aufgusses — zu wenig Blätter ergeben wässrigen Tee, zu viele einen überwältigenden, bitteren Aufguss mit erhöhter Koffeinkonzentration.
Warum die richtige Teemenge entscheidend ist
Die Teemenge bestimmt die Balance des Aufgusses. Eine zu geringe Dosierung lässt die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Tees ungenutzt, eine zu hohe steigert Koffein und Bitterstoffe. Feine Tees wie Grüntee oder weißer Tee brauchen eher weniger Blätter, damit ihre zarten Aromen nicht überdeckt werden; kräftige Sorten wie Schwarztee und Oolong vertragen eine großzügigere Menge. Auch Blattgröße und -form spielen mit — grobblättrige Tees benötigen weniger, fein gemahlenes Matcha-Pulver verlangt präzise Dosierung.
So bestimmst du die optimale Teemenge
- Produzenten-Empfehlung als Basis
Viele Teeproduzenten geben konkrete Mengen pro Tasse oder Kanne an — der beste Ausgangspunkt.
- Mit dem Teemaß dosieren
Ein Teemaß macht die Menge reproduzierbar — jede Tasse gelingt gleich gut. Alternativ hilft ein klassischer Teelöffel als Richtwert.
- Experimentieren erlaubt
Verschiedene Mengen ausprobieren, bis die persönliche Balance aus Geschmack und Wirkung gefunden ist.
Die ideale Wassertemperatur je Teesorte
Neben der Menge zählt die Temperatur — sie steuert, welche Aromen und Wirkstoffe sich aus den Blättern lösen. Zu heißes Wasser setzt Bitterstoffe und übermäßig Koffein frei, zu kaltes extrahiert die Aromen nicht vollständig:
- Grüntee und weißer Tee
70–80 °C — über 80 °C droht ein bitterer Geschmack.
- Oolong und Schwarztee
90–95 °C für das volle Aroma.
- Kräutertee und Rooibos
Etwa 95 °C, damit sich Aromen und gesundheitsfördernde Eigenschaften optimal entfalten.
Wer die Temperatur exakt treffen will, kombiniert das Teemaß mit einem Teethermometer oder einem Wasserkocher mit Temperaturregelung.